Dijsselbloem en Knot knuffelen de EU ten dode.

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De Europese hoogmoed viert ongekende hoogtij.

Het Europese geloof hangt aan veiligheid van spaargeld, maar nog veel meer aan de ECB als een soort vrijgevige FED voor de broodnodige stimulaties.

Onbewust en op alle fronten hebben economen, bankiers en grote beleggers gelooft in deze hoorn des overvloeds. Een beetje inflatie kan geen kwaad en je kan nog jaren vooruit als je geluk hebt.

De angst voor hogere rentes op staatsaandelen voor de sterke EU landen is sterker gebleken en gaat op rooftocht bij spaarders en banken. Ze moesten een keuze maken en die hebben ze nu dan eindelijk gemaakt.

Het is echt ongelooflijk dat men dit pad zo openlijk durft te bewandelen. Duitsland en Nederland hebben hun poot stijf gehouden en zijn niet gaan zwichten voor vrije giften aan zuidelijke landen. Dat had de EU nog langer overeind gehouden en de nu gekozen weg is een korte doodlopende weg.

De Eurofielen kunnen nog wel kortstondig terug naar een ECB als een soort FED met stimulatie’s om over de ruggen van de sterke landen wat extra tijd te kopen. Meer wegen zijn er niet.

De korte doodlopende weg lijkt nu definitief ingeslagen te zijn, als we Klaas Knot mogen geloven. Een socialistisch norm waar alle rijken aangepakt kunnen worden in zowel arme als rijke Eurolanden. De gewone burger pikt massaal, maar zij die boven de 100.000 euro zitten pikken dit niet lang.

De EU top moest kiezen tussen twee doodlopende wegen en ze hebben gekozen voorde kortste! Wat een geschenk!

In een noodgeval kan men terug naar de ECB als FED. Deze weg lijkt echt ingeslagen. Af en toe zal men een lapmiddel moeten toepassen met een Nieuwe LTRO of zo iets, maar dat zal allemaal lapwerk achteraf zijn.

Beppe Grillo zal dit -als er nieuwe verkiezingen in Italie komen- over de daken uitschreeuwen: ‘De EU berooft ons schaamteloos.’ In alle vormen en maten zal hij uitdrukking en voeding geven aan dit bijzondere roof-fenomeen.

Betere reclame kun je niet krijgen voor de roofzuchtige EUSSR.

Veel beleggers, economen en investeerders geloven het nog niet helemaal. Ontkenning, woede, bezinking en dan aktie.

De woede groeit nu en slimmerikken laten het al bezinken.

Als ze binnenkort tot aktie komen en de kapitaalvlucht begint dan is het hek van de dam. Vooral niet als er veel vluchtwegen over blijven voor de echt grote jongens die kapitaalcontroles ontwijken.

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EZB bestätigt: Die Bank-Guthaben in Europa sind nicht sicher

  |  Veröffentlicht: 30.03.13, 00:49  |  Aktualisiert: 30.03.13, 10:39  | 81 Kommentare

Der niederländische EZB-Mann Klaas Knot bestätigt: Die Enteignung von privaten Bank-Guthaben wird künftig Teil der „europäischen Liquidierungs-Politik sein“. Die EZB will, dass die Banken ihre Bilanzen in Ordnung bringen. Der einfache Sparer sollte sich nun gut überlegen, wie viel Geld er auf welcher Bank belassen will.

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Klaas Knot, der Präsident der Niederländischen Zentralbank, versichert den Sparern in Europa, dass ihre Einlagen bei einem Banken-Crash sicher zur Rettung herangezogen werden. (Foto: DNB)

Klaas Knot, der Präsident der Niederländischen Zentralbank, versichert den Sparern in Europa, dass ihre Einlagen bei einem Banken-Crash sicher zur Rettung herangezogen werden. (Foto: DNB)

Die Zentralbanken übernehmen nun das Kommando bei der Neuordnung des europäischen Banken-Systems. Das niederländische EZB-Mitglied und Notenbank-Präsident seines Landes, Klaas Knot, bestätigte in einem Vortrag am Donnerstag, was der niederländische Euro-Gruppenführer Jereon Dijsselbloem vergangene Woche verkündet hatte: Die Restrukturierung der europäischen Banken wird nach dem Vorbild Zyperns erfolgen. Alle Bank-Guthaben werden, falls notwendig, enteignet. Dijesselbloem hatte gesagt, der Zypern-Deal sei eine Blaupause für Europa. Danach hatte er das wieder zurückgenommen. Dann sagte der EZB-Mann Benoit Coeuré, dass Zypern ein Einzelfall sei.

Nun hat Knot für Klarheit gesorgt, wie die Zeitung Het Financieele Dagblad berichtet: „Es gibt an den Aussagen von Dijesselbloem nichts auszusetzen. Der Inhalt seiner Bemerkungen bezieht sich auf einen Weg, der schon länger in Europa diskutiert wird. Dieser Weg wird Teil des Prozesses sein, wie in Europa Banken liquidiert werden.“ Die Banken müssten ihre Bilanzen in Ordnung bringen. Dazu müsse Transparenz geschaffen werden im Bankensektor. Danach müssten sich die Banken von ihren Verlustbringern trennen.

Reuters hat von Klots Sprecherin die Bestätigung, dass die Aussage dieses Niederländers definitiv kein Missverständnis ist. Die internationalen Medien sind vorsichtig geworden, seit Dijsselbloem versucht hatte, die FT und Reuters auszutricksen.

Damit trägt Klot die neue Doktrin der EZB offiziell vor: Zypern ist die Blaupause geworden. Dies gilt in Bankenkreisen mittlerweile als neue Lage: Die vielbeschworene Einlagen-Sicherung ist das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt ist (mehr dazuhier).

Dies bedeutet konkret: Der einfache Bank-Kunde kann sich in der gesamten Euro-Zone nicht mehr in Sicherheit wiegen, wenn er sein Geld auf die Bank bringt (mehr dazu hier).

Er muss sich über den Zustand seiner Bank erkundigen, indem er ihre Bilanzen studiert oder versucht, sich einen Überblick über das hochexplosive, geheime und nicht bilanz-pflichtige Derivaten-Geschäft der Bank zu verschaffen. Um es klar zu sagen: Beides ist vollkommen aussichtslos. Denn selbst bei größter Fachkenntnis ist es heute unmöglich, das Risiko einer Bank abzuschätzen. Die meisten Bilanzen sind längst raffinierte Lügengebäude, die keiner mehr versteht und die auch keiner verstehen soll.

Insoweit ist es gut, dass die EZB nun endlich Klartext spricht. Vermutlich gibt es auch keine Alternativen, als die Banken bei lebendigem Leibe gesundzuschrumpfen.

Für Anleger, Inhaber von Sparbüchern und Unternehmen bedeutet die Ankündigung von Knot eine Aufforderung zur sofortigen Neu-Orientierung.Denn wenn es seit Zypern noch Zweifel gegeben haben sollte, dass die Bank-Einlagen nicht mehr sicher sind, mit Knots trockener Erklärung ist es amtlich.

Für mittelständische Unternehmen ist dies eine besonders schlechte Nachricht, weil sie aus praktischen Gründen kaum Alternativen zu einem Bank-Konto haben. Sie müssen jedoch, wie alle anderen, damit rechnen, über Nacht enteignet zu werden – und zwar dort, wo es sie am empfindlichsten trifft: Bei der Liquidität. Wenn der Staat kommt wie der Dieb in der Nacht, dann kann ein Unternehmen die Gehälter nicht mehr auszahlen und gerät in akute Insolvenz-Gefahr (wie das konkret aussieht, hat ein IT-Unternehmer dokumentiert – hier).

Unter Umständen müssen die Unternehmen nun überlegen, wieder größere Bar-Bestände im Unternehmen selbst zu horten. Vielleicht gibt es sogar die Rückkehr der klassischen „Lohntüte“ – wo den Mitarbeitern das Geld bar ausbezahlt wird.

Die kalte Entschlossenheit der Zentralbanken, nun auf Kosten der Bank-Kunden aufzuräumen, macht jedenfalls deutlich: Das Geld, das man sich erarbeitet hat, und das man für den Betrieb eines Unternehmens braucht, gehört überall hin – bloß nicht auf die Bank.

Bezeichnenderweise kommt Knots Aussage am Gründonnerstag: Die Osterferien haben begonnen, kaum einer nimmt Notiz von der Botschaft. Wie sagte doch Wolfgang Schäuble? „Bankeinlagen sind eine sensible Sache. Daher macht man das am Wochenende.“

Die Lage ist offenbar so ernst, dass dies nun auch schon für die Ankündigung derEnteignung gilt.

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