S&P 65 procent gestegen; nog nooit eerder vertoond!

In de media wordt niet over deze absurde stijging gesproken. Het is gewoon een stijging en verder niks bijzonders; er is niks unieks aan. De oplopende werkloosheid wereldwijd doet daar ook geen afbreuk aan; lijkt zelfs los te staan van deze groei, terwijl de groei op de beursen meestal samen gaat met groei in werkgelegenheid.

Gesamtwirtschaftliches Umfeld


Die WELT fragte in ihrem gestrigen Beitrag: Droht eine Neuauflage der Großen Depression. In der Vergangenheit waren diese Berichte aus der System-Presse immer so geschrieben, dass die Frage eigentlich rein rhetorischer Natur war.
Auch dieser Bericht scheint dem altbekannten Muster zu folgen. Zuerst wird zwar die Parallelität des Absturzes im Jahre 1929 mit dem Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 verglichen. Dann erfolgt jedoch Entwarnung: Insbesondere die Erholung in der Industrie gibt Anlass zur Hoffnung, aber auch die beharrlich nach oben strebenden Börsenkurse sind ein gutes Zeichen. Eine neue Große Depression findet – allem Anschein nach – nicht statt.
Dabei verhält sich der Aktien-Markt untypisch. Trotz starker Einbrüche im Geschäft kam es zu einer Jahrhundert-Hausse. Diese Hausse hat die im Wesentlichen finanzmarktgetriebenen Indikatoren wie ZEW-Index und IFO-Index nach oben getrieben. Und beide Indikatoren waren in der Vergangenheit ein Hinweis auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung.
Was treibt nun den Aktien-Markt: Das billige Geld der Notenbanken, das Anleger zu Aktienkäufen auf Kredit veranlasst. Oder der gezielte Eingriff von Investment-Banken, die im Auftrag der Regierung die Altersvorsorge ihrer Bürger retten wollen. Oder einfache Inflations-Ängste.
Frank Veneroso stellt in seinem Bericht vom 19. Oktober einfache Fragen:

  1. Der S&P500 ist in sieben Monaten um 65 Prozent gestiegen. Solch einen Anstieg hat es noch nie gegeben. Egal unter welchen ökonomischen Begleitumständen.
  2. In den Jahren 1973/74 gab es einen vergleichbaren Einbruch an den Aktien-Märkten. Innerhalb von acht Monaten konnte der Index um 50 Prozent auf ein Zwischenhoch ansteigen. An diesem Punkt stieg die Zahl der Arbeitsplätze monatlich um 400.000. Heute fällt die Beschäftigung um monatlich 400.000.
  3. Wer treibt eigentlich die Rallye an. Es wird von Seiten der Bürger eher Geld aus Aktien-Fonds abgezogen. Insiders, die üblicherweise starke Käufer am Tiefpunkt sind, verkaufen ihre Aktien wie verrückt.

Hier scheint etwas fundamental nicht stimmig zu sein. Und auch die WELT äußert sich in ihrem Bericht kritisch: Was den Großen Crash so tückisch macht, ist, dass es ab Mitte November 1929 zu einer Gegenbewegung kommt. In den folgenden sechs Monaten legt der Dow um rund 50 Prozent zu. Im Frühjahr 1930 glaubten viele Beobachter, dass das Schlimmste überstanden ist. Doch der Börsenkrach hat einen Prozess in Gang gesetzt, der nicht nur die US-Wirtschaft, sondern die globale Ökonomie in eine nie da gewesene Misere zieht. Die Große Depression. Drei Jahre nach dem Crash, am Tiefpunkt der Krise, ist der globale Handel um 30 Prozent eingebrochen, das Bruttoinlandsprodukt der Vereinigten Staaten um 40 Prozent geschrumpft.
Also erst drei Jahre nach dem eigentlichen Crash war der Tiefpunkt erreicht. Wollte man gestern mit heute vergleichen, dann wäre der Tiefpunkt erst im Herbst 2011 zu erwarten.
Aber es darf natürlich kein Seitenhieb gegen Gold fehlen: Er spielt darauf an, dass wirtschaftspolitische Fehlentscheidungen wie das lange Festhalten am Goldstandard sowie die damit einhergehende Sparpolitik die Weltwirtschaft in die Hölle schicken.
Heute reagieren wir genau umgekehrt: Wir drucken Geld wie die Blöden und der Staat verschuldet sich ohne Grenzen. Sorry für den Ausdruck: Aber das ist Schweine-Logik.
Nachdenklich wird der Leser schließlich bei folgenden beiden Passagen: Citigroup ist die Credit-Anstalt unserer Tage. Und: Das Volumen ausstehenden Kredite belief sich 1929 auf 160 Prozent der US-Wirtschaftsleistung und kletterte innerhalb der folgenden drei Jahre auf 260 Prozent. Vor dem Crash von 2008 lag die Quote bei 365 Prozent, jetzt ist sie im Begriff, auf mindestens 500 Prozent anzusteigen.
Die Geschichte wird sich sicherlich nicht wiederholen. Aber Grund zu Entwarnung gibt das lange noch nicht. Man macht die Fehler heute nur an anderer Stelle. Eine Neuauflage der Großen Depression ist durchaus wahrscheinlich.

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2 reacties op S&P 65 procent gestegen; nog nooit eerder vertoond!

  1. Peter Louter zegt:

    Kees, de beurs loopt meestal zo’n negen maanden voor op de feitelijke ontwikkelingen in de economie.
    Er lijkt een krachtig herstel op komst!

  2. Hyperinflatie zegt:

    Louter.
    Ik ga er vanuit dat uw wereldbeeld over de economie gevormd wordt door de dagelijkse kranten en het dagelijkse nieuws.
    Dit nieuws is grotendeels op manipulatie gestoeld.
    Vandaag nog; de Chinese economie is weer gegroeid.
    Als er één land is dat statistieken kan vervalsen dan zijn het de communistische Chinezen wel.
    Als je eens wist hoe onze Duitse buren de boel vervalsen (werkloosheidscijfers etc) dan gaat je hersenpan sissen van ongeloof.
    Ik lees veel berichten van insiders uit Duitsland en er zijn veel kritische blogs over de Duitse economie; veel meer als hier in Nederland.
    Hele goede Duitse blogs, zeer intellectueel, zeer genuanceerd, zeer kwalitatief; die vind je in Nederland nauwelijks. Wij en U laten ons meesleuren door de waan van een kortzichtige economie.
    Ik volg een aantal voorspellers die op vele fronten -en al meer als twintig jaar- vele crisis situaties zagen aankomen en zeer vaak gelijk kregen; te vaak naar mijn mening. Ze werden altijd uitgelachen en weggehoond, maar ze kregen gelijk.
    U kiest eigenlijk -kort door de bocht- de mening van mensen die deze crisis veroorzaakt hebben. De veroorzakers van de crisis gaan deze crisis weer oplossen.
    De schulden die generaties lang afbetaald moeten worden, gaan opgelost worden met nieuwe schulden. Deze schulden zijn veel hoger dan we in tien generaties bij elkaar kunnen sparen; zo groot zijn de schulden voor en achter de schermen geworden.

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