Weer 500 miljard erbij; 12,7 biljoen in totaal.

wEER 500 MILJARD ERBIJ EN DE BEURZEN SCHIETEN OMHOOG.

Een wetenschappelijk blog houdt de berekeningen en uitgaven van de USA streng bij en komt al op 12,7 biljoen aan steunmaatregelen.

$12.7 tln Bailouts und die Realität:

Querschuss: "FED im Quantitative Easing – Modus"

Mit den neuesten Maßnahmen erhöhen sich die angekündigten Liquiditätsprogramme, Nothilfen und Kreditgarantien der FED, des US-Finanzministeriums, der US-Einlagensicherung FDIC und der Federal Housing Administration (FHA) auf unfassbare 12,75 Billionen Dollar!

Was hat es gebracht? nichts.

Montag, 23. März 2009 "FED im Quantitative Easing – Modus"

Nach der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses der FED (Federal Open Market Committee, FOMC) am 18.03.2009, geht Quantitative Easing, das Aufkaufen von "Wertpapieren", zum großen Teil von Toxic Waste – Wertpapieren, mit Hilfe einer Ausweitung der FED-Bilanz in eine neue Runde. Für zusätzliche 750 Mrd. Dollar sollen Agency Mortgage-Backed Securities, also Hypothekenverbriefungen aufgekauft werden. Darüber hinaus sollen in den nächsten sechs Monaten US-Staatsanleihen mit Laufzeiten von zwei bis 10 Jahren in einem Gesamtvolumen von 300 Mrd. Dollar aufgekauft werden.

Die Leitzinsen wurden von der Notenbank in einem Korridor von 0% und 0,25% belassen. Damit manifestiert sich die sehr expansive Geldpolitik FED und der Versuch die Stabilisierung der Finanzmärkte zu erzwingen!

Mit den neuesten Maßnahmen erhöhen sich die angekündigten Liquiditätsprogramme, Nothilfen und Kreditgarantien der FED, des US-Finanzministeriums, der US-Einlagensicherung FDIC und der Federal Housing Administration (FHA) auf unfassbare 12,75 Billionen Dollar!

> das letzte verfügbare update von bloomberg vom 24.2.2009. nur die potentiellen fed-programme werden nun von 7,565 billionen dollar auf max. 8,71 billionen dollar durch die neuen ankündigung ausgeweitet. < auch durch den start von talf (term asset-backed loan facility) im april, dürften die in anspruch genommenen summen schnell ansteigen und damit die bilanzsumme der fed rasant anschwellen. über talf haben alle us-unternehmen, auch hedge-fonds, pensionsfonds und versicherungsgesellschaften die möglichkeit ihren kreditschrott, wie asset backed securities (abs- kreditverbriefungen), welche auf us-konsumenten-, auto-, studenten- und kreditkartendarlehen sowie auf small business darlehen basieren, von der fed aufkaufen lassen zu können. die fed stellt dafür bis jetzt ein gesamtvolumen von 1 billion dollar bereit. zugang haben auch ausländische banken, die eine us-zweigniederlassung bzw. eine agentur in den usa haben. bei der einmaligen dimension der liquiditätsprogramme, nothilfen und kreditgarantien stellt sich die frage, wieso sie bisher kaum wirkung gezeigt haben. selbst die bis 24.02. laut bloomberg bereits in anspruch genommenen hilfen von 3,8 billionen dollar erscheinen gigantisch vor dem hintergrund von "nur" 800 mrd. dollar an abschreibungen der us-finanzinstitute seit beginn der finanzkrise! ganz vorne bei den abschreibungen auf faule wertpapiere und kredite ist die wachovia corp. (in wells fargo aufgegangen), mit satten 97,9 mrd. dollar an abschreibungen, gefolgt vom versicherungskonzern aig mit 94,6 mrd. dollar, der citigroup mit 85,4 mrd. dollar und merrill lynch (von der bank of america übernommen) mit 55,9 mrd. dollar an abschreibungen. die wahrheit ist, dass noch ein viel größerer abschreibungsbedarf in den bilanzen der finanzinstitute schlummert, welcher nun mit hilfe der fed und ihren hilfsprogrammen wohl vorerst verschleiert wird. bisher hat die fed auf allen feldern komplett versagt, weder das finanzsystem wurde bisher signifikant stabilisiert, noch konnte das schmelzen der vermögenswerte aufgehalten werden. der dramatische einbruch der realwirtschaft und auch der unternehmensgewinne konnte ebenfalls nicht gestoppt werden. so ging das nettovermögen der privaten us-haushalte laut us-notenbankbericht für 2008 um -17,9% bzw. um -11,21 billionen dollar auf 51,4769 billionen dollar in 2008 zurück (62,6898 bio. 2007). dies markierte den größten rückgang bei den vermögen seit beginn der datenerhebungen im jahr 1952! allein im 4. quartal, fiel das nettovermögen der privaten haushalte um -5,1 billionen dollar, was einer aufs jahr hochgerechneten rate von dramatischen -31% entspricht! zum nettovermögen zählen immobilien-und finanzanlagen, wie aktien, anleihen, rentenpapiere, bareinlagen usw. abzüglich der verbindlichkeiten. auch der immobilienmarkt kollabierte weiter, der s&p/case-shiller 10-city composite index, welcher die immobilienpreise der größte 10-metropolen abbildet sank im 4. quartal 2008 um 19,2%, im vergleich zum vorjahresquartal. seit dem hoch im 2. quartal 2006 verloren us-immobilien im durchschnitt um -26,7%, so der u.s. national home price, von standard & poor’s ermittelt.

Noch dramatischer sind die US-Unternehmensgewinne eingebrochen. Erstmals sind bei den im S&P 500 gelisteten Unternehmen im 4. Quartal, nach bisher 483 von 500 veröffentlichten Geschäftsberichten, Verluste nach Steuern von -23,04 Dollar je Anteil für den gesamten Index ausgewiesen, nach +9,73 Dollar im Vorquartal (Hoch: Q2 2007 mit +21,88 Dollar)! An dem Verlust von -23,04 Dollar hat alleine der Versicherungskonzern AIG einen Anteil von -7,10 Dollar. Die AIG erwirtschaftete im 4. Quartal 2008 einen Verlust von -61,7 Mrd. Dollar.
Immerhin 138 der 483 Unternehmen haben Verluste gemeldet, davon 49 im Milliardenbereich! Quelle Daten: XLS Standardandpoors.com

Das reale Bruttoinlandprodukt der USA fiel im 4. Quartal 2008 um eine saisonbereinigte Jahresrate (SAAR) von -6,2%, nominal gab es noch einen leichten Anstieg von +0,5% (SAAR) auf 14,2003 Billionen Dollar. Bei den privaten Konsumentenausgaben ging es nominal wie real rapide abwärts!

> die privaten konsumentenausgaben, personal consumption expenditures (pce) sind mit nominal -5% im absturz (siehe chart) und real mit -4,3% im 4. quartal 2008. dieser einbruch ist besonders erwähnenswert, da die privaten konsumausgaben die hauptantriebskraft beim us-bip sind. selbst im 4. quartal 2008 trugen die privaten konsumausgaben mit nominalen 9,9235 billionen dollar (saar) – trotz einbruch – noch zu 69,8% des nominalen bips bei! zum vergleich in china lag der anteil der privaten konsumausgaben am bip bei 36% und in deutschland bei 56,2%, jeweils in 2008! < seit januar 2008 gingen –4,4 millionen jobs in den usa verloren, alleine -651’000 jobs davon nur im februar 2009! die exporte brachen im januar um -16,4% ein, auf noch 124,9 mrd. dollar, nach 149,4 mrd. dollar im januar 2008. dies ist das niedrigste exportvolumen seit november 2006. der exportanteil am us-bip ist mit 13% eh schon vergleichsweise niedrig! zum vergleich der exportanteil chinas beträgt 34% und der deutschlands sogar 47,2% am bip jeweils in 2008!
> die industrieproduktion fiel im februar 2009 um -11,2% im vergleich zum vorjahresmonat, dies markiert den größten prozentualen einbruch seit 1975 und der output vom februar 2009 entspricht nur noch dem von april 2002. besonders drastisch ist der einbruch bei der kapazitätsauslastung in der industrie, sie sank auf den tiefsten stand seit 1972 mit nur noch 70,9% nach 80,7% im vorjahresmonat! < dieser absturz der us-industrieproduktion erfolgt von einem relativ niedrigen niveau. nach den letzten verfügbaren daten von 2007 betrug der anteil der industrieproduktion am us-bip nur noch 11,7% . zum vergleich in china betrug der anteil in 2007 43,5% und in deutschland 25,9% im jahr 2008. > der stetige rückgang der us-industrieproduktion, im verhältnis zum bruttoinlandsprodukt, weist auf die immer weiter abnehmende wertschöpfung hin und auf das durch den finanzsektor, den dienstleistungssektor, den kreditgetriebenen konsum sowie durch statistische tricks künstlich aufgeblasene bip von nominalen 13,807 billionen dollar in 2007! < > der andauernde rückgang bei den industriearbeitsplätzen von 18,640 millionen im jahr 1980, auf ein neues rekordtief von nur noch 12,477 millionen arbeitsplätzen in der us-industrie im februar 2009 und dies trotz einer bevölkerungsexplosion von 227,7 millionen einwohner im jahr 1980 auf aktuell 306 millionen! quelle charts: economagic.com < die reale wirtschaftliche lage in den usa ist desaströs! sollte es nicht nur bei den ankündigungen einer weiteren aggressiven ausweitung der liquiditätsprogramme, nothilfen und kreditgarantien bleiben und davon ist auszugehen, wird das system jetzt mit der notenpresse getränkt. vor diesem hintergrund sind pleiten systemrelevanter finanzinstitute ausgeschlossen. der erhalt von arbeitsplätzen, die verhinderung eines gewaltigen abbaus von produktionskapazitäten und des gesamten absturzes der realwirtschaft standen bisher nicht auf den plan. unsummen von kapital werden in den erhalt des spekulativen monsters – finanzmarkt fehlgeleitet. die nachhaltigkeit der hilfsprogramme ist mehr als nur zu bezweifeln! dringend notwendige finanzmarktreformen blieben bisher aus, bis auf nachgelagerte "kosmetische" eingriffe, wie beim bonus für manager, wenn us-unternehmen mehr als 5 mrd. dollar an staatshilfen erhalten haben. weder am derivate-markt, no
ch bei den verwerfungen der kreditverbriefungen und auch nicht beim übermäßigen leverage-einsatz im finanzsektor werden konkret reformen angegangen, um diese auswüchse zu beschneiden! weiterhin wird auch nicht auf die unsäglichen folgen welche hedge fonds und private equite gesellschaften mit ihren spekulationen auf die reale wirtschaft ausüben – adäquat geantwortet. wichtig für die zukunft wäre es, auch die folgen einer laxen und expansiven geldpolitik, beim entstehen von spekulationsblasen aufzuarbeiten! das gegenteil passiert aktuell, nun soll wieder billiges geld die finanzkrise beheben welche u.a. durch eine laxe geldpolitik ausgelöst wurde. die fed und die finanzeliten bleiben in ihrer systemlogik verhaftet. der "funktionierende" finanzmarkt, in wirklichkeit degeneriert und pervertiert, wird über alles gestellt. quantitative easing ist das probate mittel, um koste es was es wolle, dieses ziel zu erreichen! langfristige folgen dieses handelns für die währung, den dollar, eine sich anbahnende künftige inflation und die auswirkungen von unglaublich explodierenden staatsschulden werden ausgeblendet. "ökonomischer faschismus greift um sich: das wesen des faschismus ist es, ein system für schützenswerter zu halten, als die darin lebenden/arbeitenden menschen." aus einer bemerkenswerten pressemitteilung des ethikverbands der deutschen wirtschaft von 2006! kontakt: info.querschuss@yahoo.de

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