Bank of England neemt historische stap.


Officieel en openbaar geld bijdrukken.

Geen rel, geen verontwaardiging, geen paniek, maar gelatenheid van het dom gehouden volk en diens media.

Geen truukjes meer, geen balansvervalsingen, geen onderhands aanelkaar doorsluizen, maar gewoon rechtstreeks bijdrukken. Iets wat ze sowieso al deden wordt nu officieel aangevraagd om later in rechtsprocessen te kunnen zeggen dat het geld niet in duisternis en geheimhouding bijgedrukt werd. Een vorm gerechtelijk indekken voor later. 

Bank of England druckt Geld Donnerstag, 19. Februar 2009

Die Bank of England ist mit ihrem Latein am Ende. Letzter Ausweg: Geld drucken.  Offizielles Ziel: Infaltion. Vorbild auch für andere Notenbanken?   Die Bank of England bittet in einem Schreiben an die Regierung um Erlaubnis, Geld drucken zu dürfen. Das meldet die "Times". Nach Ansicht der britischen Zentralbank reichen die bisherigen Maßnahmen nicht mehr aus, um die Wirtschaft in Schwung zu bringen. In dem Schreiben wird unumwunden zugegeben, dass es das Ziel der Notenbank sei, Inflation zu erreichen.

Dies ist eine historische Neuerung im Sprachgebrauch von Zentralbanken. So kommt die BoE zu dem Schluss, dass Zinssenkungen nun nicht mehr ausreichen, um das gewünschte Inflationsziel zu erzeugen. War es früher Ziel, die Infaltion zu verhindern, so sieht – zunächst offenbar nur die BoE ihre Mission darin, die Inflation anzuheizen. Da dies mit den bisherigen Mitteln nicht gelang, wird nun zum letzten Mittel gegriffen: Printing Money.

Bank will write to Darling to begin ‘printing money’http://business.timesonline.co.uk  

Kommentar zum Vorgehen der Bank of England:  "The TIMES they are a-changing"

* Regelmäßige Beobachter der aktuellen Finanzszene wird dieser aktuelle Artikel nicht mehr überraschen und es wurde ja schon vor Wochen über den Euphemismus des "quantitative easings" (= Gelddrucken aus dem Nichts) berichtet. Aber solch klaren Worte nun in der "venerable TIMES" erstaunen doch ein wenig. Interessant auch die Umwidmung des Begriffs des "Inflationsziels", das nach Ansicht der Bank of England verfehlt werden könnte, wenn es nicht zum "quantitative easing" käme: War bisher jahrzehntelang ein "Inflationsziel" eine OBERgrenze, die man keinesfalls nach oben durchbrechen durfte, so ist dieses Ziel nach neuester NewSpeak-Interpretation der TIMES eine Grenze, OBERHALB derer man sich unbedingt halten müsse. Dass übrigens die BoE -wie im Artikel beschrieben- für einen solchen Schritt ausgerechnet beim davon profitierenden englischen Staat "um Erlaubnis" fragen muss, ist ein Treppenwitz am Rande bzw. gehört ebenfalls zum nebulösen NewSpeak. Um "permission" hat die BoE seit ihrer Gründung als erste private Zentralbank 1694 niemals gefragt. Schon damals war der Regent (Wilmelm III von Oranien-Nassau) von der Bank abhängig und seitdem mussten immer umgekehrt die Regierungen die BoE "um Erlaubnis fragen". Wenn die BoE die UK-Staatsanleihen nicht kaufen würde (und in der Folge die Auktionen der Staatsanleihen derzeit wohl platzen würden), wäre Chancellor Alistair Darling sehr schnell nicht mehr Darling der Massen, sondern arbeits- und ggf. kopfloses Opfer der Massen.    (PB) *Bob Dylan song "The times they are a-changing" 

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